Wie bin ich zum Fotografieren gekommen?

Wie bin ich zu Fotografie gekommen?

 

Ich würde sagen, dass war ein schleichender Prozess…meinen ersten einfachen Fotoapparat bekam ich 1995 zum Geburtstag. Damit habe ich ein wenig „rumgeknipst“ und mich gefreut wenn auf den, vom Film entwickelten Bildern, etwas dabei war was gut aussah. Doch bemerkte ich relativ schnell, dass es bessere Kameras gab und so zog bald eine analoge Zoomkamera bei mir ein. In dieser Zeit hatte ich allerdings keine festen Motive. Ich fotografierte oder besser gesagt knipste, was mir vor die Linse kam, sowie auf Stadfesten und kleineren Konzerten. Als diese Kamera dann 1999 den Geist aufgab, kam meine Fotoleidenschaft kurzzeitig zum erliegen.

Im Jahr 2001 zog dann die erste Digitale bei mir ein. Eine JD5200Z von Jenoptik. So fotografierte ich fortan vor allem meine Haustiere, zum damaligen Zeitpunkt Meerschweinchen und Wellensittiche. Auch suchte ich ab und an im Zoo meine Motive. Je öfter ich dann allerdings im Zoo unterwegs war, desto mehr bemerkte ich, dass ich mit dieser Brennweite nicht all zu viel erreichen konnte und so zog dann im Jahr 2005 die Kodak Easyshare Z740 ein. Die folgenden Bilder entstanden mit dieser Kamera:

               

Diese Kamera begleitete mich bis ich im Jahr 2007 zum Geburtstag von meinem Opa einen größeren Geldbetrag mit den Worten: „Kauf Dir was schönes!“ bekam. Und ich kaufte mir meine erste Spiegelreflexkamera: die Nikon D40 mit dem 18-55 mm und dem 55-200 mm Objektiven.

Und es war auch dieses Jahr in dem ich in die Fotocommunity einstieg und mir dort einiges in punkto Bildgestaltung und Aufnahmetechniken aneignen konnte. Konstruktive Kritik von fortgeschrittenen Fotografen und einige Fototreffen ermöglichten mir immer mehr, meine Kenntnisse zu vertiefen und einen eigenen Stil zu entwickeln. In dieser Zeit war ich hauptsächlich in der Zoofotografie in verschiedenen Zoos und Tierparks in Deutschland unterwegs. Bald legte ich mir zusätzlich noch eine gebrauchte Nikon D80 zu, da die D40 doch einige Funktionseinschränkungen, welche für Anfänger aber durchaus zu vernachlässigen waren, aufwies. Doch ich wollte mich ja auch weiterentwickeln:

 

Nach einiger Zeit wurden beide Kameras, welche ich parallel nutzte, meist hatte ich beide um den Hals hängen, von der Nikon D90 abgelöst. Diese begleitete mich über 5 Jahre meiner Fotografenlaufbahn. Meine Motive änderten sich allerdings stark als 2009 zu erst meine erste Bartagame Sam einzog und ein Jahr später folgte dann unsere erste Sheltiehündin Ayleen:

 

 

 

Romy, unsere zweite Sheltiehünding koplettierte das Rudel nur ein Jahr später:

Fortan war ich von der Hundefotografie begeistert und nutzte jede freie Minute mit den Mädels und der Kamera. Der Zoofotografie bin ich bis heute treu geblieben, nur dass nun meistens unsere vierbeinigen Begleiter immer dabei sind. Und meine aktuelle Kamera die Nikon D7000 mit verschiedenen Objektiven ist.

Von der Idee und dem Traum der Selbstständigkeit war ich da noch weit entfernt, doch das ist eine ganz andere Geschichte.