Eine neue Kamera zieht ein….

Eine neue Kamera zieht ein….

 

Für mich ist der Schritt eine neue Kamera zu kaufen immer ein Schritt, den ich mir sehr genau überlege…so auch dieses Mal.

Ich bin mit meiner D7200 von Nikon sehr, wirklich sehr zufrieden wir haben so viel gemeinsam erlebt und sie ist mir richtig ans Herz gewachsen.

Aber seit einigen Monaten flammte immer wieder der Wunsch auf, sich technisch weiterzuentwickeln, als in Richtung Vollformat zu gehen…seit über einem Jahr wägte ich immer wieder für und wieder ab, da es ja auch nicht wenig Geld ist, was man da investiert.

Wenn eine Vollformatkamera, welche? Muss es eine Vollformat sein oder tut es auch die Nachfolgerin der D7200 die D7500?

Ich las jegliche Testberichte, die ich finden konnte und auch einige Gespräche mit anderen Fotografen lieferten mir mehr Informationen, die ich aber erst einmal sortieren musste und meine Anforderungen bzw. Wünsche an meine „Neue“ hatte ich auch noch nicht 100%ig definiert.

Einige Wochen gingen so nochmal ins Land und ich überlegte in jeder freien Minute. Und dann an einem Wochenende habe ich es einfach getan: Ich habe mir die D750 bestellt. Die Lieferfrist betrug ca. 3 Wochen.

Warum nun ausgerechnet die D750 und keine andere? Nun ja diese Kamera ist schon seit einiger Zeit auf dem Markt und ist nun von den sogenannten „Kinderkrankheiten“ die ein neues Modell in den ersten Monaten mit sich bringt befreit, da die Produktion dann meist noch etwas angepasst wird, wenn die ersten Tester Kamera auf den Kopf gestellt habe und ihre Testberichte veröffentlicht haben.

Und dann war sie da, die D750 als ich sie das erste mal in den Händen hielt war das schon ein tolles Gefühl. Leider konnte ich an diesem Tag keine Outdoorfotos machen, da der Hauptjob wartete. Aber am Abend oder besser in der Nacht habe ich dann doch ein erstes Foto von Ayleen gemacht:

dsc0045
Nikon D750 ~ 50mm ~ f2,8 ~ 1/80 s ~ ISO 6400

 

Am nächsten Tag aber dann: voller Akku rein, leere Speicherkarte rein, die Hunde geschnappt und ab in den nahe gelegenen Wald, um erste Testaufnahmen zu machen.

Und was soll ich sagen, einfach wow. Die ersten Aufnahmen haben mich einfach nur begeistert.

Die Umgewöhnung ist mir nicht sehr schwer gefallen und so werde ich nun trotzdem beide Kameras nutzen, je nach dem wie ich gerade Lust habe bzw. nach den Einsatzgebieten.

So nun lass ich aber mal die Bilder sprechen sie sind mittlerweile von verschiedenen Tagen. Für die Interessierten schreibe ich mal die Exifs drunter.

 

dsc0182
Nikon D750 ~ 140 mm ~ f2,8 ~ 1/400 s ~ ISO 160
dsc0103
Nikon D750 ~ 70mm ~ f2,8 ~ 1/1000 s ~ ISO 320
dsc0154
Nikon D750 ~95 mm ~ f2,8 ~ 1/800 s ~ ISO 500

              

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

dsc2240
Nikon D750 ~ 160 mm ~ f3,5 ~ 1/400 s ~ ISO 500
dsc2235
Nikon D750 ~ 160 mm ~ f3,5 ~ 1/400 s ~ ISO 500
dsc2157
Nikon D750 ~ 35 mm ~ f3,5 ~ 1/400 s ~ ISO 1000
dsc2117
Nikon D750 ~ 70mm ~ f4,3 ~ 1/500 s ~ ISO 640
dsc2164
Nikon D750 ~ 35mm ~ f3,5 ~ 1/400 s ~ ISO 1000

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Test: Fotobuch SaalDigital

 

Test: Fotobuch SaalDigital

 

Ich durfte das Fotobuch von SaalDigital im Wert von EUR 40,00 kostenlos testen. Vielen Dank dafür!
Hier kommt nun mein, wie ausdrücklich gewünscht, ganz ehrlicher Erfahrungsbericht:

Ich entschied mich für das Buch im Format 19 * 19 cm mit glänzendem, unwattiertem Cover, inklusive des Standardbarcodes, mit 42 Innenseiten in matt. Es war nicht mein erstes Fotobuch, welches ich erstellte, wohl aber mein erstes Fotobuch von SaalDigital. Die Software war leicht zu installieren.

 

 

Als ausgebildete Mediengestalterin habe ich schon mit verschiedenen Gestaltungs- und Layoutprogrammen gearbeitet. Trotzdem dauerte es nach dem ersten Start ein wenig, bis ich mich zurechtfand. Doch dann waren die ersten Bilder relativ schnell importiert und platziert. Ich habe die Gestaltung hier recht einfach gehalten, damit die Fotos im Vordergrund stehen, dieses Buch soll unter anderem auch dafür dienen, es meinen Kunden als Muster zu präsentieren. Um die Qualität gut beurteilen zu können, habe ich bewusst viele verschiedene Motive, welche in den verschiedensten Lichtsituation mit verschiedenen Kameras und Objektiven während der letzten 10 Jahre aufgenommen wurden, ausgewählt.

 

 

Während der Gestaltung positiv aufgefallen sind mir:

+ die Vielfalt der Farben und Muster zur Hintergrundgestaltung
+ die Vielzahl der Cliparts, auch wenn ich nur wenige nutzen würde
+ die Desingvorlagen
+ die flexiblen Hilfslinien beim skalieren der Bilder
+ die flexiblen Seitenzahlen in 2-er-Schritten

 

Beim arbeiten habe ich allerdings einige Sachen vermisst:

– eine Rechtschreibkorrektur,
– die Möglichkeit in den Textboxen den Tabulator zu verwenden
– das automatische Einfügen von Seitenzahlen, wenn man es benötigt
– Horizontkorrekur bwz. ein Geradeausrichtenwerkzeug zum Finetuning der Bilder
– das Raster in Farbe und Abstand selbst einstellen zu können
– Schriftarten aus dem eigenen System einzubetten zu können
– detailiertere Hilfeseite bzw. Handbuch mit Suchfunktion
– eine größere Auswahl an Rahmen und Masken für die Fotoboxen

 

 

Der Bestellvorgang bei SaalDigital selbst war kinderleicht. Allerdings war der PC für den Upload knapp 2 Stunden blockiert, obwohl ich eigentlich keine “lahme Ente” habe. Die Möglichkeit der Online-Auftragsverfolgung finde ich gut, jedoch sollte diese Passwortgeschützt bzw. nur über ein Benutzerkonto verfügbar sein.

Nach 4 Tagen (Freitag abend bestellt – Dienstag angekommen) hatte ich das Buch bereits im Briefkasten. Das Buch war gut verpackt und hat den Transport unbeschadet überstanden. Schon das Cover zeigt die gute Qualität, alle Farben sind naturgetreu wiedergegeben. Die Bilder sind einfach nur toll anzuschauen. Der klitzekleine Barcorde stört in keinster Weise.
 

Beim Aufschlagen, eine kleine Entäuschung, die sich mir schon beim Gestalten andeutete: mir fehlt hier eindeutig das Vorsatzpapier. Man sieht auf den Fotos der Coverinnenseiten die Klebekanten, das schaut einfach nicht schön aus. Zudem nutze ich das Vorsatzpapier gern um bei zum verschenken gedachten Büchern einen handschriftlichen kleinen Gruß zu verfassen, das macht das Geschenk noch persönlicher.

Die nachfolgenden, ich sag jetzt mal, eigentlichen Buchseiten geben fast keinen Grund zu meckern. Einzig und allein die Bilder, die über den Bund gehen, finde ich nicht gelungen. Da ich eh kein Freund davon bin und diese auch nach den gestalterischen Maßgaben vermieden werden sollten, habe ich hier für den Test auch nur eine Seite über den Bund gestaltet, um ein optimales und neutrales Testergebnis geben zu können. Für mich ist der Bund im Bild deutlich sichtbar und somit störend.

Das Fotopapier der Buchseiten ist sehr stabil und damit knicksicher, Farben und Schärfe sind brillant und natürlich. Die matte Ausführung war eine gute Entscheidung.

 

Fazit:
Im Großen und Ganzen hat mich das Fotobuch überzeugt und ich werde es auch meinen Kunden zur Auswahl anbieten. Für Fotobuchgestaltungen mit viel Text würde ich dennoch zur Zeit andere Anbieter bevorzugen. Das SaalDigital-Fotobuch überzeugt, wenn die Fotos im Vordergrund stehen.

 

Wie bin ich zum Fotografieren gekommen?

Wie bin ich zu Fotografie gekommen?

 

Ich würde sagen, dass war ein schleichender Prozess…meinen ersten einfachen Fotoapparat bekam ich 1995 zum Geburtstag. Damit habe ich ein wenig „rumgeknipst“ und mich gefreut wenn auf den, vom Film entwickelten Bildern, etwas dabei war was gut aussah. Doch bemerkte ich relativ schnell, dass es bessere Kameras gab und so zog bald eine analoge Zoomkamera bei mir ein. In dieser Zeit hatte ich allerdings keine festen Motive. Ich fotografierte oder besser gesagt knipste, was mir vor die Linse kam, sowie auf Stadfesten und kleineren Konzerten. Als diese Kamera dann 1999 den Geist aufgab, kam meine Fotoleidenschaft kurzzeitig zum erliegen.

Im Jahr 2001 zog dann die erste Digitale bei mir ein. Eine JD5200Z von Jenoptik. So fotografierte ich fortan vor allem meine Haustiere, zum damaligen Zeitpunkt Meerschweinchen und Wellensittiche. Auch suchte ich ab und an im Zoo meine Motive. Je öfter ich dann allerdings im Zoo unterwegs war, desto mehr bemerkte ich, dass ich mit dieser Brennweite nicht all zu viel erreichen konnte und so zog dann im Jahr 2005 die Kodak Easyshare Z740 ein. Die folgenden Bilder entstanden mit dieser Kamera:

               

Diese Kamera begleitete mich bis ich im Jahr 2007 zum Geburtstag von meinem Opa einen größeren Geldbetrag mit den Worten: „Kauf Dir was schönes!“ bekam. Und ich kaufte mir meine erste Spiegelreflexkamera: die Nikon D40 mit dem 18-55 mm und dem 55-200 mm Objektiven.

Und es war auch dieses Jahr in dem ich in die Fotocommunity einstieg und mir dort einiges in punkto Bildgestaltung und Aufnahmetechniken aneignen konnte. Konstruktive Kritik von fortgeschrittenen Fotografen und einige Fototreffen ermöglichten mir immer mehr, meine Kenntnisse zu vertiefen und einen eigenen Stil zu entwickeln. In dieser Zeit war ich hauptsächlich in der Zoofotografie in verschiedenen Zoos und Tierparks in Deutschland unterwegs. Bald legte ich mir zusätzlich noch eine gebrauchte Nikon D80 zu, da die D40 doch einige Funktionseinschränkungen, welche für Anfänger aber durchaus zu vernachlässigen waren, aufwies. Doch ich wollte mich ja auch weiterentwickeln:

 

Nach einiger Zeit wurden beide Kameras, welche ich parallel nutzte, meist hatte ich beide um den Hals hängen, von der Nikon D90 abgelöst. Diese begleitete mich über 5 Jahre meiner Fotografenlaufbahn. Meine Motive änderten sich allerdings stark als 2009 zu erst meine erste Bartagame Sam einzog und ein Jahr später folgte dann unsere erste Sheltiehündin Ayleen:

 

 

 

Romy, unsere zweite Sheltiehünding koplettierte das Rudel nur ein Jahr später:

Fortan war ich von der Hundefotografie begeistert und nutzte jede freie Minute mit den Mädels und der Kamera. Der Zoofotografie bin ich bis heute treu geblieben, nur dass nun meistens unsere vierbeinigen Begleiter immer dabei sind. Und meine aktuelle Kamera die Nikon D7000 mit verschiedenen Objektiven ist.

Von der Idee und dem Traum der Selbstständigkeit war ich da noch weit entfernt, doch das ist eine ganz andere Geschichte.