Licht – ein Segen und manchmal auch ein Fluch…

Was ist Licht?

Rein Pysikalisch gesehen ist Licht ein Teil der elektromagnetischen Strahlung, welche sich in unterschiedlichen Wellenlängen ausbreiten:

elektromagnetische-wellenbereiche-01   Aber für uns Menschen ist Licht mehr!

Ohne Licht könnten wir nämlich nicht sehen. Es ermöglicht uns, die Formen und Farben unserer Umwelt zu sehen. Egal ob der Gegenstand als Lichtquelle selbst leuchtet oder Gegenstände beleuchtet werden und das Licht zurückwerfen, im Fachjargon sagt man das Licht wird remittiert. Aber immer wird auch ein Teil des Lichtes vom beleuchteten Gegenstand verschluckt (absorbiert).

Licht, insbesondere das natürliche Sonnenlicht und seine Wärme heitert uns auf, macht uns glücklich und fröhlich. Doch auch künstlich erzeugtes Licht hat seine Daseinsberechtigung. Ohne es könnten wir nach Sonnenuntergang nicht arbeiten. Es wirkt sich sogar positiv auf unseren Körper und unserer Gesundheit aus und wird auch als Therapiemittel eingesetzt.

Für mich als Fotografin ist Licht noch viel, viel mehr. Es ist ein Gestaltungsmittel für die Fotos, manchmal braucht man wenig Licht, manchmal etwas mehr und in anderen Situationen ist einfach schon zu viel Licht vorhanden…all dem muss ich mit der Kamera entgegensteuern, um zu dem Ergebnis zu kommen, welches ich haben möchte.

Die folgenden Aufnahmen sind innerhalb kürzester Zeit entstanden, an der Lichtsituation hat sich nichts geändert. Licht kann dafür sorgen, dass Aufnahmen entstehen und toll aussehen, aber auch Fotos zerstören:

belichtung

 

Licht bringt Spannung in die Fotos und lenkt die Aufmerksamkeit auf ganz bestimmte Bildelemente, so kann man diese wunderbar herausarbeiten, wie in diesen Aufnahmen:

dsc4543      licht-fb

Wer mehr zu diesem Thema Licht erfahren möchte, dem empfehle ich folgende Webseiten:

www.licht.de

https://de.wikipedia.org/wiki/Licht

https://www.sein.de/licht-ist-leben/

Meine Haustiere – Ayleen

Meine Haustiere – Ayleen

In den folgenden Beiträgen möchte ich Euch meine eigenen Vierbeiner etwas genauer vorstellen. Den Anfang macht die momentan Älteste: Sheltiehündin Ayleen.

8,5 Wochen

Sie ist eine darkzobel-farbene Hündin und am 14.04.2010 in Senftenberg geboren. Nach Leipzig zog sie dann am 15.06.2010.

Ayleen 5 Monate

 

Ayleen ist schon ein kleines Persönchen! Sie ist sehr eigenwillig und selbstständig in Ihren Entscheidungen, wenn sie einmal entschieden, hat dass sie etwas oder jemanden nicht mag, kann man sie nicht mehr vom Gegenteil überzeugen.

Dreamteam

Und ganz sheltietypisch gibt sie Ihr Unbehagen dann auch gern lauthals kund. Das sie schon als Welpe von einer Katze einen Hieb versetzt bekam, stehen diese auf der Feindesliste ganz weit oben. Auch vor dunklen, kurzhaarigen, großen Hunden hat sei seit dem Angriff einer Dobermannhündin verständlicherweise Angst. Aber wir arbeiten stets daran.

Balljunkie

Daheim ist sie das ganze Gegenteil, ruhig und fast unsichtbar, außer es klingelt an der Tür, dann wird angeschlagen – nicht dass Frauchen die Klingel nicht gehört hat – sicher ist sicher!

Ayleen mit Romy

Ayleen spielt für ihr Leben gern mit Plüschtieren jeder Art und natürlich mit Artgenossin Romy!

Als Lieblingsplätze zum dösen oder beobachten hat sie sich den Platz zwischen Sofa und Couschtisch sowie den Platz vor der Balkontür auserkoren. Im Sommer verzieht sie sich gern unter Frauchens Bett, denn da ist es dann schön kühl.

Ich liebe meine kleine Maus mit all ihren Kanten und Ecken und hoffe wir haben noch eine lange Zeit zusammen!

Strahlemaus

Test: Fotobuch SaalDigital

 

Test: Fotobuch SaalDigital

 

Ich durfte das Fotobuch von SaalDigital im Wert von EUR 40,00 kostenlos testen. Vielen Dank dafür!
Hier kommt nun mein, wie ausdrücklich gewünscht, ganz ehrlicher Erfahrungsbericht:

Ich entschied mich für das Buch im Format 19 * 19 cm mit glänzendem, unwattiertem Cover, inklusive des Standardbarcodes, mit 42 Innenseiten in matt. Es war nicht mein erstes Fotobuch, welches ich erstellte, wohl aber mein erstes Fotobuch von SaalDigital. Die Software war leicht zu installieren.

 

 

Als ausgebildete Mediengestalterin habe ich schon mit verschiedenen Gestaltungs- und Layoutprogrammen gearbeitet. Trotzdem dauerte es nach dem ersten Start ein wenig, bis ich mich zurechtfand. Doch dann waren die ersten Bilder relativ schnell importiert und platziert. Ich habe die Gestaltung hier recht einfach gehalten, damit die Fotos im Vordergrund stehen, dieses Buch soll unter anderem auch dafür dienen, es meinen Kunden als Muster zu präsentieren. Um die Qualität gut beurteilen zu können, habe ich bewusst viele verschiedene Motive, welche in den verschiedensten Lichtsituation mit verschiedenen Kameras und Objektiven während der letzten 10 Jahre aufgenommen wurden, ausgewählt.

 

 

Während der Gestaltung positiv aufgefallen sind mir:

+ die Vielfalt der Farben und Muster zur Hintergrundgestaltung
+ die Vielzahl der Cliparts, auch wenn ich nur wenige nutzen würde
+ die Desingvorlagen
+ die flexiblen Hilfslinien beim skalieren der Bilder
+ die flexiblen Seitenzahlen in 2-er-Schritten

 

Beim arbeiten habe ich allerdings einige Sachen vermisst:

– eine Rechtschreibkorrektur,
– die Möglichkeit in den Textboxen den Tabulator zu verwenden
– das automatische Einfügen von Seitenzahlen, wenn man es benötigt
– Horizontkorrekur bwz. ein Geradeausrichtenwerkzeug zum Finetuning der Bilder
– das Raster in Farbe und Abstand selbst einstellen zu können
– Schriftarten aus dem eigenen System einzubetten zu können
– detailiertere Hilfeseite bzw. Handbuch mit Suchfunktion
– eine größere Auswahl an Rahmen und Masken für die Fotoboxen

 

 

Der Bestellvorgang bei SaalDigital selbst war kinderleicht. Allerdings war der PC für den Upload knapp 2 Stunden blockiert, obwohl ich eigentlich keine “lahme Ente” habe. Die Möglichkeit der Online-Auftragsverfolgung finde ich gut, jedoch sollte diese Passwortgeschützt bzw. nur über ein Benutzerkonto verfügbar sein.

Nach 4 Tagen (Freitag abend bestellt – Dienstag angekommen) hatte ich das Buch bereits im Briefkasten. Das Buch war gut verpackt und hat den Transport unbeschadet überstanden. Schon das Cover zeigt die gute Qualität, alle Farben sind naturgetreu wiedergegeben. Die Bilder sind einfach nur toll anzuschauen. Der klitzekleine Barcorde stört in keinster Weise.
 

Beim Aufschlagen, eine kleine Entäuschung, die sich mir schon beim Gestalten andeutete: mir fehlt hier eindeutig das Vorsatzpapier. Man sieht auf den Fotos der Coverinnenseiten die Klebekanten, das schaut einfach nicht schön aus. Zudem nutze ich das Vorsatzpapier gern um bei zum verschenken gedachten Büchern einen handschriftlichen kleinen Gruß zu verfassen, das macht das Geschenk noch persönlicher.

Die nachfolgenden, ich sag jetzt mal, eigentlichen Buchseiten geben fast keinen Grund zu meckern. Einzig und allein die Bilder, die über den Bund gehen, finde ich nicht gelungen. Da ich eh kein Freund davon bin und diese auch nach den gestalterischen Maßgaben vermieden werden sollten, habe ich hier für den Test auch nur eine Seite über den Bund gestaltet, um ein optimales und neutrales Testergebnis geben zu können. Für mich ist der Bund im Bild deutlich sichtbar und somit störend.

Das Fotopapier der Buchseiten ist sehr stabil und damit knicksicher, Farben und Schärfe sind brillant und natürlich. Die matte Ausführung war eine gute Entscheidung.

 

Fazit:
Im Großen und Ganzen hat mich das Fotobuch überzeugt und ich werde es auch meinen Kunden zur Auswahl anbieten. Für Fotobuchgestaltungen mit viel Text würde ich dennoch zur Zeit andere Anbieter bevorzugen. Das SaalDigital-Fotobuch überzeugt, wenn die Fotos im Vordergrund stehen.

 

Blitzen in der Tierfotografie

Ein No-Go in der Tierfotografie: Blitzen!

 

Ich erlebe es oft, wenn ich unterwegs bin, dass die Leute das Smartphone zücken und ihre Tiere mit Blitz fotografieren. Aber auch Menschen mit einer guten Ausrüstung, wie einer Spiegelreflexkamera, tun dies immer wieder. Warum?

Meiner Meinung nach aus Unwissenheit und gewiss auch einer ganzen Ration Faulheit, warum sich mit Einstellungen wie Iso-Zahlen, Belichtungszeiten und Blendenzahlen auseinandersetzen? Die teuere Kamera muss das doch schließlich auch alleine können, man hat doch genug dafür bezahlt.

Richtig ist sicher, dass eine Kamera in der Automatikeinstellung in Standardsituationen ganz gute Bilder macht, aber sobald die Lichtsituationen schwieriger und die Ansprüche des Fotografen höher werden, reicht das bei weitem nicht mehr aus. Aber dieses Thema werde ich noch in einem separaten Artikel bearbeiten, es würde hier den Rahmen sprengen und auch am Thema vorbeigehen.

Fakt ist, dass ein eingebauter Kamerablitz, egal wie gut bzw. teuer die Kamera ist, ein Tier, welches z.B. im Zoo oder auch auf der Hundewiese angeblitzt wird und dessen Aufnahmeabstand nicht oft über meist über 10 Meter liegt, dieses einfach gar nicht erreichen kann!

Sitzt das Tier zufällig doch in der Reichweite des Blitzes wird man auf den Fotos mit roten oder grünen Augen „belohnt“. Hinzu kommt, dass man den Tieren mit dem Blitzen keinen Gefallen tut oder ihnen sogar schaden kann.

 

Blitzen in der Tierfotografie zerstört so manches schöne Motiv!

In der Haustierfotografie sehe ich das Blitzen als absolut unnötig an, auch Indooraufnahmen gelingen mit etwas Übung ohne Blitz. Muss es dennoch ein Blitz sein, dann kann hier ein Blitzgerät, ein sogenannter Aufsteckblitz eine gute Alternative sein.

Mit diesem muss man das Tier nicht direkt anblitzen und schont es somit. Da mit diesem Blitzgerät indirekt (an die (weiße) Zimmerdecke gerichtet) geblitzt wird, welche das Licht reflektiert, sollte es genug Licht geben, um das Haustier relativ gut auszuleuchten.

Ich habe zum oben geschriebenen nun einige Beispielaufnahmen vorbereitet:

Ein Foto aus den Anfängerjahren….ja auch ich habe Anfangs Fehler gemacht! Durch den direkten Blitz hat Meerschweinchen Tommy hier rote Augen, obwohl er in Wirklichkeit wunderschöne schwarze Knopfaugen hatte.

 

Bei Katzen und Hunden sehen die verblitzten Augen eher grün aus:

 

Diese Aufnahme ist mit einem externen Blitzgerät entstanden (indirektes Blitzen mittels an die Decke ausgerichtetem Blitzgerät). Hier sieht es schon deutlich natürlicher aus:

 

Und zu guter Letzt eine Aufnahme ganz ohne Blitz, die Augen sehen natürlich aus und spiegeln die Umgebung wieder:

Bei keinem meiner Shootings werdet ihr erleben, dass ich den kamerainternen Blitz verwende. Und den Aufsteckblitz nur, wenn es gar nicht anders geht… zum Wohl Eurer Tiere und für schönere Fotos!

 

Fazit: Blitzen sollte in der Tierfotografie die absolute Ausnahme sein!

Test: Leinwand SaalDigital

Produkttest Fotoleinwand von Saaldigital

Test Leinwand

Ich durfte schon wieder testen! Diesmal Wandprodukt von Saaldigital im Wert von EUR 50,00. Vielen Dank dafür!

Hier kommt nun mein, wie ausdrücklich gewünscht, ganz ehrlicher Erfahrungsbericht:

Ich entschied mich für eine Fotoleinwand im Format 60 * 40 cm.

Mein größtes Problem: Welches Foto nehme ich, um es an die Wand zu hängen?

Ich entschied mich für zwei Aufnahmen von unseren Hunden Ayleen und Romy, welche ich zu einem Bild vereinte. Die Einzelbilder waren voriges Jahr im Rahmen eines Locationchecks entstanden. Um das ganze schlicht und edel zu halten, wählte ich eine klassische schwarzweiss-Tonung bereits in der Bildbearbeitung.

Die Gestaltung war ein Klacks und das Hochladen des einen Fotos ging auch ganz schnell.

Nach 2 Tagen (Donnerstag nachmittag bestellt – Samstag geliefert) hielt ich die Leinwand bereits in den Händen.

Die Verpackung war reichlich, also war das gute Stück gut gepolstert und ist heil angekommen.

Und dann kam der Große „Wow!-Moment“. Die Leinwand sieht einfach nur super aus, es gibt nichts zu bemängeln. Die Verarbeitung ist sauber und das Motiv ist auch gerade auf dem Rahmen aufgebracht.

 

Test Leinwand

An der wand wirkt sie schlicht und doch edel, genau wie ich es mir vorgestellt hatte.

 

Test Leinwand

 

Fazit: Eine klare Kaufempfehlung für meine Kunden!

 

 

Wie bin ich zum Fotografieren gekommen?

Wie bin ich zu Fotografie gekommen?

 

Ich würde sagen, dass war ein schleichender Prozess…meinen ersten einfachen Fotoapparat bekam ich 1995 zum Geburtstag. Damit habe ich ein wenig „rumgeknipst“ und mich gefreut wenn auf den, vom Film entwickelten Bildern, etwas dabei war was gut aussah. Doch bemerkte ich relativ schnell, dass es bessere Kameras gab und so zog bald eine analoge Zoomkamera bei mir ein. In dieser Zeit hatte ich allerdings keine festen Motive. Ich fotografierte oder besser gesagt knipste, was mir vor die Linse kam, sowie auf Stadfesten und kleineren Konzerten. Als diese Kamera dann 1999 den Geist aufgab, kam meine Fotoleidenschaft kurzzeitig zum erliegen.

Im Jahr 2001 zog dann die erste Digitale bei mir ein. Eine JD5200Z von Jenoptik. So fotografierte ich fortan vor allem meine Haustiere, zum damaligen Zeitpunkt Meerschweinchen und Wellensittiche. Auch suchte ich ab und an im Zoo meine Motive. Je öfter ich dann allerdings im Zoo unterwegs war, desto mehr bemerkte ich, dass ich mit dieser Brennweite nicht all zu viel erreichen konnte und so zog dann im Jahr 2005 die Kodak Easyshare Z740 ein. Die folgenden Bilder entstanden mit dieser Kamera:

               

Diese Kamera begleitete mich bis ich im Jahr 2007 zum Geburtstag von meinem Opa einen größeren Geldbetrag mit den Worten: „Kauf Dir was schönes!“ bekam. Und ich kaufte mir meine erste Spiegelreflexkamera: die Nikon D40 mit dem 18-55 mm und dem 55-200 mm Objektiven.

Und es war auch dieses Jahr in dem ich in die Fotocommunity einstieg und mir dort einiges in punkto Bildgestaltung und Aufnahmetechniken aneignen konnte. Konstruktive Kritik von fortgeschrittenen Fotografen und einige Fototreffen ermöglichten mir immer mehr, meine Kenntnisse zu vertiefen und einen eigenen Stil zu entwickeln. In dieser Zeit war ich hauptsächlich in der Zoofotografie in verschiedenen Zoos und Tierparks in Deutschland unterwegs. Bald legte ich mir zusätzlich noch eine gebrauchte Nikon D80 zu, da die D40 doch einige Funktionseinschränkungen, welche für Anfänger aber durchaus zu vernachlässigen waren, aufwies. Doch ich wollte mich ja auch weiterentwickeln:

 

Nach einiger Zeit wurden beide Kameras, welche ich parallel nutzte, meist hatte ich beide um den Hals hängen, von der Nikon D90 abgelöst. Diese begleitete mich über 5 Jahre meiner Fotografenlaufbahn. Meine Motive änderten sich allerdings stark als 2009 zu erst meine erste Bartagame Sam einzog und ein Jahr später folgte dann unsere erste Sheltiehündin Ayleen:

 

 

 

Romy, unsere zweite Sheltiehünding koplettierte das Rudel nur ein Jahr später:

Fortan war ich von der Hundefotografie begeistert und nutzte jede freie Minute mit den Mädels und der Kamera. Der Zoofotografie bin ich bis heute treu geblieben, nur dass nun meistens unsere vierbeinigen Begleiter immer dabei sind. Und meine aktuelle Kamera die Nikon D7000 mit verschiedenen Objektiven ist.

Von der Idee und dem Traum der Selbstständigkeit war ich da noch weit entfernt, doch das ist eine ganz andere Geschichte.